Foto: Christoph Goldt
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Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte 

Historische Kommunikation als Teil der strategischen Unternehmens- und Markenkommunikation

 

Unternehmenskommunikation ist Marken- und Produktkommunikation. Gewöhnlich steht die Produktkommunikation im Sinne von Werbung bzw. PR im Fokus der Unternehmen jedweder Größe. In einem verschärften Wettbewerb um Marktanteile bietet sich die Unternehmensgeschichte als wichtiger Teil der strategischen Unternehmens- und Markenkommunikation an: „History Marketing“ (Historische Kommunikation) ist die Bezeichnung für diesen an Bedeutung zunehmenden Teil insbesondere der externen Kommunikation. Aber was genau ist History Marketing und welchen Nutzen hat die Geschichte für die Gegenwart und Zukunft eines Unternehmens im Wettbewerb?

 

 

Jedes Unternehmen hat eine Geschichte zu erzählen!

 

History Marketing nutzt die Geschichte des Unternehmens, um dessen Werte zu transportieren: Qualität, Service, Vertrauen – und zunehmend die Nachhaltigkeit der Firma (Stichwort: "Der Ehrbare Kaufmann" - oder modern ausgedrückt: Corporate Social Responsibility, CSR). Die Kunden, ob innerhalb einer Produktionskette oder der Endverbraucher, achten zunehmend darauf, dass die „Werte“ eines Unternehmens stimmen. Wer lange am Markt agiert, beweist Beständigkeit und weckt dadurch Vertrauen. Besonders im kleineren oder mittleren Familienunternehmen ist eine geringe Frequenz der Personalfluktuation ebenfalls ein Zeichen dafür, dass es „im Unternehmen stimmt.“ Wer sich also mit der eigenen Geschichte und Tradition befasst und diese kommuniziert, zeigt damit den Willen zur Transparenz des Unternehmens.

 

Was liegt also näher, als die Firmengeschichte zu nutzen und die eigene Marke im Vergleich zu den Wettbewerbern noch herausragender erscheinen zu lassen? Personen, die vor langer Zeit die Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung hatten und den Mut fanden, damit an den Markt zu gehen, sind der Ausgangspunkt einer erfolgreichen Unternehmensgeschichte: Denn ein Unternehmen funktioniert nicht einfach „so“, sondern wird von engagierten Menschen gegründet, geführt und getragen. Die Unternehmensgeschichte trägt darüber hinaus zur Mitarbeitermotivation und Corporate Identity bei.

 

Daher hat die Geschichte eines Unternehmens eine enorme Bedeutung nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für dessen Zukunft. History Marketing kann jederzeit in die Unternehmenskommunikation integriert werden, beispielsweise mit Blick auf ein Firmenjubiläum. Ob Flyer, Broschüre oder Buch, ob auf der Unternehmenshomepage, im Newsletter oder im E-Mail-Abspann – überall dort sollte die Firmengeschichte präsent sein. Eine Ausstellung mit Exponaten aus dem Firmenarchiv findet ihren repräsentativen Platz im Empfangsbereich, Besprechungszimmer oder ziert die Wände der Flure des Unternehmens, so dass nicht einmal ein eigener Raum notwendig ist, um eine den Kunden ansprechende Wirkung zu entfalten.

 

Hier ist die Geschichte eben nicht „von gestern“, sondern ein einzigartiges Qualitäts- und Alleinstellungsmerkmal – moderne Markenkommunikation eines Unternehmens für die Zukunft.

 

Historische Kommunikation im Rahmen einer Unternehmesgeschichte ist zugleich Teil der lokalen, regionalen oder überregionalen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. 

 

 

Wohin steuert die EU?

Die Flüchtlings- und Migrationskrise hat es endgültig offenbar werden lassen: Die Europäische Union steht vor einer Zerreißprobe. Geltendes EU-Recht wird nicht beachtet, die Lösungsvorschläge der einzelnen Regierungen sind völlig konträr. Vor dieser Krise erschütterten Diskussionen um den "Grexit", die Fragen einer Transfer-Union und das Referendumg in Großbritannien, das zum "Brexit" führen wird, die EU. Wohin steuert die EU? Gibt es ein gemeinsames politisches Ziel der Mitgliedsstaaten? Christoph Goldt befasst sich in einem neuen Aufsatz vor dem Hintergrund der Gründungsgeschichte der heutigen EU mit dem Thema "Zwischen Staatenbund und Republik - Welches Integrationsziel hat die EU?". Der Beitrag befindet sich im Druck.

Einführender Artikel über den Heiligen Stuhl in der Weltpolitik in "WeltTrends" der Universität Potsdam

 

Das außenpolitische Journal "WeltTrends" der Universität Potsdam befasst sich in der Ausgabe Januar 2017 mit dem Schwerpunktthema "Päpste und Politik".  Christoph Goldt leitet diesen Schwerpunkt ein mit einem Beitrag zum Thema "Der Heilige Stuhl und die Weltpolitik".

 

Neue Aufsätze zum 100. Jahrestag der Friedensinitiative von Papst Benedikt XV. im Jahre 1917

Am 1. August 2017 sind 100 Jahre seit der berühmten Initiative Papst Benedikt XV. (1914-1922) zur Beendigung des Ersten Weltkrieges vergangen. Aus diesem Anlass ist ein neuer Aufsatz von Christoph Goldt erschienen: "Die päpstliche Friedenspolitik Benedikts XV. Zwischen Idealismus und internationalen Machtinteressen" lautet der Titel des ersten Aufsatzes.

 

Der zweite Aufatz befasst sich unter dem Titel "Der Heilige Stuhl und die Folgen des Friedensvertrages von Versailles" mit dem weiteren Verlauf und den Konsequenzen der päpstlichen Internationalen Politik. Dieser ist nun erschienen.

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© DR. PHIL. CHRISTOPH GOLDT M.A.